
Einhorn läuft Künstlerin förmlich vor die Linse
Dass sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein kann, bewies die Künstlerin Katharina Gruzei Freitag früh in Lunz. Gruzei ist Teilnehmerin des von Leo Schatzl geleiteten Artist in Residence Projekts “Let´s Sink” am Wellenklänge Festival. Freitag morgen will sie gerade die Probe der “Zombie Performance” ihrer Kolleginnen dokumentieren, als ihr ein Einhorn in den Bildausschnitt marschiert. “Zuerst dachte ich, ein weißes Pferd wäre durchgegangen. Mit meinem Objektiv konnte ich das gegenüberliegende Ufer jedoch heran zoomen und traute meinen Augen nicht!” (Zitat Gruzei) Ein weißes Einhorn vergnügte sich frühmorgens an den Ufern des Lunzer Sees und brachte einige Augenzeugen zum Staunen.
Die
Aufmerksamkeit des Deutschen Urlaubergastes Hedwig Müller wurde durch die
Künstlerinnen auf das Einhorn gelenkt. “Als ortskundiger Tourist machte ich
mich sofort auf den Weg zum anderen Ufer, um dort nach goldenen Pferdeäpfeln zu
suchen. Die Einhorn Sage ist mir schließlich als treue Lunz-Besucherin bekannt”.
Ob Frau Müller fündig wurde, ist unklar.
Die hiesige
Pferdeexpertin Roswitha Mayer schwamm ihre morgentlichen Längen im See, als sie
zu jener Augenzeugin wurde, die dem mystischen Wesen am nähesten kam. “Es war
ein magisches Erlebnis!” (Zitat Mayer) Als “langjährige Reiterin und
Pferdebesitzerin” könne sie nur bestätigen, dass es sich “bei dieser
Erscheinung sicherlich um kein manipuliertes Pferd” handle. Eine Einbildung
halte sie für unmöglich, “da so viele Leute rund um den See zu unabhängigen
ZeugInnen” geworden sind.
Die zufällig
entstandenen Fotografien der Künstlerin zählen nun wohl zu den wichtigsten Beweisfotos
der Existenz von Einhörnern. Für Lunz am See sind sie ein bedeutender Teil der Ortsgeschichte.
Man könnte sagen: “der frühe Vogel fängt das Einhorn” – oder wie es die
89jährige Martha Leichtfried formulierte: “Ich wusste, dass das Einhorn noch
lebt und uns eines Tages im Tal besuchen wird!”
Um
Zusendung von Fotos und Videos weiterer ZeugInnen des Vorfalls wird gebeten!
Senden Sie ihr Foto an: Einhornlunz@gmail.com